Satz des Tages

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A*sexualtität [wird] oft mit Antisexualität gleichgesetzt. Das schließe beispielsweise Grey-A-Personen aus – Menschen, die sich irgendwo zwischen sexuell und asexuell verorteten – oder auch demisexuelle Menschen, bei denen sexuelle Anziehung nur gemeinsam mit einer starken emotionalen Bindung vorkomme.

Nachdem Debatten um Gender- und Queer-Themen selbst in den großen Zeitungen geführt werden, Pornos schon seit Jahren zum Diskurskanon eines Kulturwissenschaftlers gehören, gibt es selbst in diesen Bereichen Themen, mit denen ich mich noch nie beschäftigt habe. Für mich war Asexualität bisher immer völliges Desinteresse an Sex. Über mögliche Abstufungen und Ausprägungen des Phänomens habe ich mir auch nie Gedanken gemacht. Ob es allerdings unbedingt nötig ist, eine Person, die nicht gleich mit jedem in die Kiste hüpft, als demisexuell zu bezeichnen, bleibt abzuwarten.

Den ganzen Artikel von Lou Zucker findet ihr in der aktuellen Jungle World.

 

Foto: Mikusagi unter Creative Commons

Satz des Tages

Spätestens seit das Musik- und Technikmagazin de:Bug, eine der publizistischen Speerspitzen der deutschen creative class, die Marke zum “coolsten Mode-Label” kürte, gibt es in Deutschland kaum einen Musikredakteur unter 75, der nicht ein Stück der Bauarbeiter-Couture im Schrank hat.

[Katja Kullmann: Rasende Ruinen, edition suhrkamp digital]

Foto: Ged Carroll unter CC BY 2.0